Parasitenbefall – eine Volkskrankheit?

Parasitenbefall – eine Volkskrankheit?

Parasiten machen krank

Parasiten sind nicht nur ein Problem in Schwellen- und Entwicklungsländern! Sie sind ein weltweites Gesundheitsproblem und können viele Erkrankungen auslösen oder begünstigen. Nach Meinung von Wissenschaftlern sind Parasiten längst eine Volkskrankheit. In Deutschland sollen bis zu 60% der Bevölkerung allein mit dem einzelligen Parasiten Toxoplasma Gondii infiziert sein. [1] Dabei sind Parasiten nicht nur eine Folge mangelnder Hygienestandards, sondern auch die Folge unnatürlicher Lebensweisen.

Als Parasiten werden Einzeller, Egel, Flöhe, Läuse und Würmer bezeichnet, die in Lebewesen als Schmarotzer überleben. Die offizielle Definition ist: „Parasit (Schmarotzer); Lebewesen, welches aus dem Zusammenleben mit einem anderen Lebewesen (Wirt) einseitig Nutzen zieht, sich vom Wirt ernährt, ihn zu Fortpflanzungszwecken befällt, den Wirt schädigt und Krankheiten hervorruft, indem er Organfunktionen beeinträchtigt, Zellen zerstört und ihm Nährstoffe entzieht.“ [2]

Parasitentest

Der kostenlose Parasitentest des Schweizer Vereins „Parasitenfrei“ stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, sich eine schnelle und seriöse Einschätzung darüber einzuholen, ob ein Befall mit Parasiten vorliegen könnte.

Übertragung und Ansteckung

Die Möglichkeiten sich einen Parasitenbefall zuzuziehen sind vielfältig und beschränken sich nicht auf mangelnde Hygienestandards. So ist eine Möglichkeit der Übertragung kontaminiertes Leitungswasser. Selbst in der westlichen Welt ist Leitungswasser kontaminiert, wie Studien schon in den 90er Jahren belegen konnten. [3] Der Grund dafür ist, dass im Inneren der Wasserleitungen ein Biofilm aus Insekten, Bakterien und andere wirbellosen Lebewesen entsteht. Hierfür gibt es keine behördlichen Grenzwerte.

Darüber hinaus infiziert man sich aber auch durch Fleischverzehr. Gerade die unhygienischen Zustände in der Massentierhaltung sorgen für starken Parasitenbefall in den Tieren. Das Fleisch, welches Eier und Larven enthält, darf auflagenfrei verkauft werden. Zuchtfische aus Aquakulturen sind ebenfalls häufig mit Parasiten belastet. Der Verzehr von rohem oder halb-rohem Fleisch oder Fisch (Sushi) erhöht dann zusätzlich das Risiko einer Ansteckung. Selbst mit Gemüse ist man vor einer Ansteckung nicht sicher, denn die Felder werden mit Gülle aus der Massentierhaltung gedüngt. Diese enthält aber den Kot und Urin von parasitär belasteten Tieren. Betroffen von der Kontaminierung sind beispielsweise Getreide, Mais, Erdbeeren, Salat, Kräuter oder Feldfrüchte.

«In unseren Haustieren lauern zahlreiche Parasiten, die nicht selten zu schweren Erkrankungen führen. Sie vermehren sich meist stark und bedeuten für Haustiere, aber auch ihre Halter ein oft unterschätztes Risiko.»

Dr. Patrick Leander Scheid, Diplombiologe

Eine weitere Ansteckungsquelle sind Haustiere. Vor allem Hunde und Katzen gehören zu den Hauptüberträgern von Parasiten. Hierbei können Entwurmungen nicht alle Parasiten abtöten wie z.B. den einzelligen Parasiten Toxoplasma Gondii, welcher sich von Katzen auf den Menschen überträgt. Natürlich können die Parasiten auch durch andere Kontakte übertragen werden, z.B. durch mangelnde Hygiene in der Öffentlichkeit auf Toiletten, Türklinken, Griffen, Handläufen und Einkaufswagen. Hier kann gründliches Händewaschen und die regelmäßige Reinigung von Oberflächen entgegenwirken.

Symptome eines Parasitenbefalls

Erkrankungen durch Parasitenbefall

Volkskrankheiten durch Parasitenbefall

Viele Symptome der chronischen Erkrankungen können auf einen Parasitenbefall hindeuten. So kann hinter Energielosigkeit, chronischer Müdigkeit und Erschöpfung ein Parasitenbefall (aber auch Virusinfektion) stecken. Auch Verdauungsbeschwerden mit wechselndem Durchfall und Verstopfung, Blähbauch und Blähungen sowie Reizdarm und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können durch Parasiten verursacht werden. Weiterhin sind Heißhungerattacken und Suchtverhalten, Akne, Haarausfall, Afterjucken und Schlafprobleme Anzeichen von Parasitenbefall. Natürlich können auch andere Ursachen für die Symptome verantwortlich sein. Gängige Stuhl-, Blut- oder Urinanalyse sowie eine Darmspiegelung sind nicht immer geeignet, um Parasiten im menschlichen Körper nachzuweisen.

Parasiten befallen ihren Wirt, um sich zu verbreiten, nicht um ihm zu schaden. Trotzdem entwickeln sich im Laufe der Zeit Erkrankungen, weil das Immunsystem durch die Parasiten manipuliert und reguliert wird. Außerdem werden Nährstoffe dem Körper entzogen und Giftstoffe bei Stoffwechselprozessen dem Körper zugeführt. Parasiten leben also nicht mit uns in einer Symbiose wie nützliche Bakterien und Viren in unserem Körper. Die Mechanismen der Parasiten sind:

  • Supprimierung des Immunsystems
  • Erzeugen eines Sauerstoffmangels
  • Erzeugen von multiplen Nährstoffmängeln
  • Vergiftung des Wirts u.a. mit toxischen Metallen
  • Hervorrufen von Entzündungsherden
  • Veränderung von DNA / Erbgut
  • (Re-)Infizierung des Wirts mit pathogenen Erregern

«Parasiten beschützen Viren und Bakterien»

Dr. Todd Watts

Die Forschung fragte sich ein ganzes Jahrhundert, warum Erreger wie Herpes simplex, Epstein-Barr, Borrelia burgdorferi, Candida albicans oder Aspergillus nicht dauerhaft aus dem Körper zu eliminieren sind. Der Hintergrund ist, dass Parasiten Bakterien und Viren beschützen und sich gegenseitig bedingen und unterstützen. Aus diesem Grund sollte bei einer Viren, Bakterien, Pilz- oder Parasiteninfektion immer eine ganzheitliche Reinigung und Kur durchgeführt werden, die allen pathogenen Erregern und Schmarotzern die Lebensgrundlage entzieht. Basis hierfür ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung ohne Fleisch, Milchprodukte, Eiern und Getreide in dieser Zeit.

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Grapefruitkernextrakt wird aus den Kernen und der Schale der Grapefruits hergestellt. Sie gelten schon lange als Geheimtipp im Kampf gegen Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten. Und das beste: es sind keine Nebenwirkungen und Resistenzen bekannt! Studien belegen die Wirkung des Extrakts.

Der Mensch - ein Paradies für Parasiten

Parasiten finden in Menschen und Tieren die idealen Lebensbedingungen, da häufig ideale Milieus für die Ausbreitung bestehen. Vor allem Vergiftungen durch Schwermetalle, toxische Metalle und Umweltgifte können zu einem Parasitenbefall beitragen. Denn diese Gifte schwächen das Immunsystem und beeinträchtigen die Regeneration von unseren Zellen. Durch einen schleichenden Sauerstoffmangel in den diesen können Parasiten sich unkontrolliert ausbreiten und Organe befallen. Dabei werden nicht nur Magen und Darm von den Schmarotzern befallen, sondern auch Leber, Galle, Lunge und Herz. Einige Parasiten sind in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke des Menschen zu überwinden und können somit sogar in das Gehirn eindringen.

Doch nicht nur Gifte sind ein besonderer Nährboden, sondern auch die Strahlung wie W-LAN, Mobilfunk und elektrische Leitungen. Diese besitzt eine ungleiche Frequenz zu der des menschlichen Körpers. Dies führt dazu, dass das systemische Immunsystem unterdrückt wird und die Parasiten sich massiv ausbreiten können. 

«Je mehr Toxine, desto mehr Parasiten! Der Hauptwachstumsfaktor für Parasiten ist Aluminium.»

Dr. Dietrich Klinghardt

Eine weitere Ursache für einen Parasitenbefall ist die Ernährung. Gerade die alltäglichen Nahrungsmittel in unserer westlichen Zivilisation bestehend aus ungesunden Fetten, Zucker, überzüchtetem Getreide, pasteurisierten Milchprodukten und Fleisch aus Massentierhaltung fördern den Parasitenbefall und die Ausbreitung im Menschen. Viele Bitterstoffe, die einen natürlichen Schutz gegenüber Parasiten darstellen, sind aus der Nahrung herausgezüchtet (z.B. Salate, Gemüse) oder werden von der Bevölkerung gemieden (z.B. Wildkräuter). Durch ungesunde und unausgewogene Ernährung entsteht im Darm schnell ein Ungleichgewicht, die Dysbiose. Diese führt zu einem Milieu, in welchem nicht nur pathogene Bakterien sich vermehren, sondern auch Pilze und Parasiten ansiedeln und rasant vermehren.

Außerdem leiden viele Menschen an Vitamin-D-Mangel durch falsches oder nicht ausreichendes Sonnenbaden. Mehr als 60% der deutschen Bevölkerung sollen mit dem Vitamin unterversorgt sein. [4] Denn das Vitamin wird in der Haut nur zwischen April und September gebildet, wenn die Sonne in der Mittagszeit in einem bestimmten Winkel zur Erde steht (mehr erfahren). Sonnencremes verhindern die Aufnahme von UVB-Strahlung, welche für die Vitaminproduktion erforderlich ist. Allerdings sollte ungeschütztes Sonnenbaden nur in Maßen durchgeführt werden, d.h. täglich zwischen 15 und 20 Minuten mit freiem Körper. Vitamin D spielt bei der Abwehrleistung des Körper sowie für das Herz-Kreislauf-System eine entscheidende Rolle.

«Kein anderes Lebensmittel ernährt Parasiten so gut, wie Milch.»

Dr. Amy Myers

Weitere Gründe für einen Parasitenbefall sind der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (Pestizide) in der Agrarwirtschaft. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass diese Stoffe das Immunsystem schwächen und krebserregend sind. Trotzdem sind Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat weiterhin in der EU für den Einsatz in der Landwirtschaft zugelassen. Ein geschwächtes Immunsystem begünstigt die Verbreitung der Schmarotzer.

Natürlich trägt zuletzt auch Dauerstress zu einem geschwächten Immunsystem bei. Hierdurch wird den Parasiten das Überleben und die Fortpflanzung im Körper erleichter. Angst, Traumata, Druck oder Überforderung führt zu chronischem Stress und sollte mit sportlichen Aktivitäten (z.B. Wandern, Joggen, Walken, Tanzen) und Entspannungstechniken (z.B. Yoga, Autogenes Training) begegnet werden. 

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Hilfe bei Parasitenbefall

Der Schweizer Verein „Parasitenfrei“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesellschaft über Parasiten und deren Folgen aufzuklären. Hierbei werden kostenlos Informationen über Parasiten un deren Verbreitung kostenlos bereitgestellt und mit wissenschaftliche Studien ergänzt. Mehr über den Verein erfährst du hier.

Selbstverständlich steht auch Darmliebe mit der ganzheitlichen Ernährunsgberatung für Fragen rund um eine Parasitenbehandlung und Durchführung einer Anti-Parasiten-Kur zur Verfügung.

Darmliebe Ganzheitliche Ernährungsberatung

Ganzheitliche Ernährungsberatung

Alexandra Bethke

Literaturquellen

[1] Robert Koch-Insitut „RKI-Ärzteratgeber Toxoplasmose“ 12. Dezember 2016
[2] Peter W. Price; Evolutionary Biology of Parasites, Princeton University Press
[3] Mikrobiologische Diagnostik“: Neumeister, Birgid, Geiss, Heinrich, Braun, Rüdiger.; 1. Auflage
[4] Prof. Dr. Jörg Spitz; Akademie für menschliche Medizin; Vitamin D